"Oh, mein Gott"
"Die blitzgescheite Comedy über Fundamentalismus und Kaspers Prügel für heilige Excellenzen"


Kabarettveranstaltung mit "Lilly Walden & Kasper"
Sonntag, 9.4.06, 14.00 Uhr (ACHTUNG TERMINÄNDERUNG: Die Angabe im Newsletter war falsch!)
Forum der Giordano Bruno Stiftung, Johann Steffen Str. 1, 56869 Mastershausen
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
(Anfahrtsbeschreibung per Routenplaner)

Die Giordano Bruno Stiftung lässt sich den Spaß an der Satire nicht verbieten... Passend zur Onlinepetition zur "Verteidigung der Meinungs- Kunst- und Pressefreiheit" (www.leitkultur-humanismus.de/freiheit.htm) wird in den Räumen der Giordano Bruno Stiftung in Mastershausen am Sonntag, dem 9. April, eine Kabarettveranstaltung mit "Lilly Walden & Kasper" stattfinden. Titel des Programms "Oh mein Gott - Die blitzgescheite Comedy über Fundamentalismus und Kaspars Prügel für heilige Excellenzien."

Es treten auf:
Ein Kardinal, der die Wahrheit hat.
Ein Mullah, der die Wahrheit hat.
Ein Jude, der die Wahrheit hat.
Ein Hindu, der die Wahrheit hat.
Ein Mormone, der die Wahrheit hat.
Ein Buddhist, der die Wahrheit kennt.
Ein Mafiaboss, der die Wahrheit nicht braucht.
Professor Hurzli, in schlechtem Zustand.
Fräulein Mosimann, seine patente Sekretärin,
die nichts notiert und alles weiß.
Kasper, der laut und im falschen Moment lacht!

Es kommen vor:
1 Rucksack und 6 Fernbedienungen
1 Trompete: Oh when the Saints
1 Artistenxylophon
1 tanzender Löffel im Glas
1 Apfelkuchen von Gretel

 

Die Presse schreibt:


Kasperl haut ausnahmsweise einmal nicht das Krokodil, sondern orthodoxe Vertreter der Weltreligionen. Was auf den ersten Blick blasphemisch anmutet, wird durch die Authentizität der Figuren und derer Zitate zur bitterbösen Groteske mit erschreckenden Parallelen zur Realität... Die fast Deixisch überzeichneten Puppen vermitteln "lebensnahe" Grundsätze ihres jeweiligen Glaubens und verbuchen die absolute Wahrheit unumstößlich für sich... Lilly Walden versteht es, dem Publikum eine geballte Ladung Glaubenskrieg zu verpassen, ohne dabei zu bedrücken. Ein tanzender Löffel, Xylophon, Trompete..., tun ein Übriges, den Saal nachdenklich, aber erfrischt zu verlassen.
Wiener Zeitung, 25. 08.05


Die studierte Theologin und radikaldenkende Komödiantin ließ sich von Hubsi Kramar zu einer blitzgescheiten Comedy über Fundamentalismus anstiften. "Oh mein Gott" muß man gesehen haben. ... Was da zwischen Hexen- und Witwenverbrennung als großartiges Kasperltheater daherkommt, was einem die plaudernde Sekretärin des verhinderten Professor Hurzli mit Unschuldsmiene an allzu bekannten "Glaubenstatsachen" um die Ohren haut, das spottet jeder Beschreibung und hat doch nur ein Ziel: Dass wir uns - um Gottes Willen - kein X für ein U vormachen lassen. Fundamentalismuskritik als Riesenspaß.
Wiener Kurier, 25. 08.05