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Buchpremiere "Gebrauchsanweisung für Heimat"

Lesung mit Andreas Altmann am 30. Juli in der "Virtuellen Bruno-Akademie"

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Foto: Stephanie Füssenich/laif (Ausschnitt)

"Mein Hauptwohnsitz ist die deutsche Sprache, nebenbei wohne ich in Paris", schreibt gbs-Beirat Andreas Altmann in seinem aktuellen Buch "Gebrauchsanweisung für Heimat". Am 30. Juli (Beginn: 19:30 Uhr) wird der vielfache Bestsellerautor sein neuestes Werk im gbs-YouTube-Kanal vorstellen. Nach der Buchlesung folgt ein Gespräch zwischen Andreas Altmann und Schriftstellerkollegin Nadine Pungs (Düsseldorfer Aufklärungsdienst).

Auf wenige Autoren trifft das Etikett "Weltbürger" so zu wie auf Andreas Altmann; er ist tatsächlich in der ganzen Welt zu Hause. Eine Stadt oder ein Land reicht ihm nicht aus. Überall auf dem Globus sucht er nach etwas, das er für sich als Heimat reklamieren kann. Wortgewaltig, wirkmächtig und mit präzisen Beobachtungen erzählt er vom Schönen und Schrecklichen, das uns auf Reisen widerfährt.

Neu-Delhi, Brazzaville, Wien oder Hanoi: Andreas Altmann hat schon die unterschiedlichsten Orte als Heimat erlebt. Radikal ehrlich und voller Poesie nähert er sich einem Begriff, der ebenso aufgeladen wie schwer zu fassen ist. Er schildert, wo auf seinen Reisen ihm Heimatfreude, Herzenswärme und Fremdheit begegneten, welche Fragen zu Herkunft und Identität er sich stellt. Und wie wichtig für ihn Freundschaft, Sprache, ein Ort, den man liebt, sind. Er erzählt von unterschiedlichsten Heimaten, die er erlebte, aber auch von Heimat, die er verachtete und die er verließ. Von Tieren, die eine Heimat bieten, von Musik, die zur Heimat werden kann, von den intensivsten Momenten unterwegs und in seiner Wahlheimat Paris. Und von der Leere, der Einsamkeit und Stille der Wüste, in der er die größte Vertrautheit empfindet.

Die Lesung findet als Premiere auf dem youtube-Kanal der Giordano-Bruno-Stiftung statt. Link: www.youtube.com/watch?v=cTnhti4vCQU

Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Weltentdecker-Preis sowie dem Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schauspielhaus engagiert. Neben seinen Büchern veröffentlichte er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT.

Eine Veranstaltung der gbs in Kooperation mit dem Düsseldorfer Aufklärungsdienst e.V. (DA!) und dem Haus der Kulturen e.V. Düsseldorf