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Kritische Islamkonferenz

Die Menschenrechte müssen universell gelten, sie sind nicht kulturell relativierbar. Leider wurden Menschenrechtsverletzungen auf muslimischer Seite lange Zeit im Sinne einer „falschen Toleranz“ hingenommen. Um nicht in den Ruf zu geraten, fremdenfeindlich zu sein, haben sich viele fortschrittlich denkende Menschen gescheut, religiös legitimierte Gewalt innerhalb der muslimischen Gemeinschaft zu kritisieren. Mit der Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) und seiner Kampagne „Wir haben abgeschworen!“ – beides maßgeblich unterstützt durch die Giordano-Bruno-Stiftung – hat sich diese Situation geändert.

Den mehrheitlich aus dem Iran und dem Irak geflüchteten Ex-Muslimen kann niemand vorwerfen, „Ausländerhetze“ zu betreiben, wenn sie Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen, Demokratiefeindlichkeit sowie die religiöse Indoktrination von Kindern innerhalb der islamischen Gemeinschaften anprangern. So erhielt die politische Debatte um Integration, Islam und Islamismus einen neuen Charakter – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weit über die Landesgrenzen hinaus! Denn mittlerweile gibt es, dem deutschen Beispiel folgend, Ex-Muslimen-Verbände u.a. in den Niederlanden, in Skandinavien, Großbritannien und in der Schweiz.

Zusammen mit dem Zentralrat der Ex-Muslime und anderen fortschrittlichen islamkritischen Organisationen initiierte die gbs unter dem Motto „Aufklären statt verschleiern!“ die erste „Kritische Islamkonferenz“. Sie zeigte auf, dass es sehr wohl einen „Dritten Weg jenseits von Fremdenfeindlichkeit und reaktionärer Islamverteidigung“ gibt. Von der international besetzten „Kritischen Islamkonferenz“ gingen wichtige Impulse für eine weltweite, islamkritische Aufklärungsbewegung aus.

 

» Während das europäische Christentum durch die harte Schule der Aufklärung gegangen ist und sich infolgedessen zivilere Umgangsformen angewöhnen musste, blieb der Islam trotz großartiger Ansätze etwa im 9. und 10. Jahrhundert von einer solchen „aufklärerischen Belästigung“ weitgehend verschont. Wir wollen dazu beitragen, dass sich dies nachhaltig ändert! «
(Aus dem Flyer „Wir haben abgeschworen“ des ZdE)