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Die Giordano-Bruno-Stiftung übernimmt die Meldungen von den jeweiligen Veranstaltern. Bitte überprüfen Sie, ob die Veranstaltung tatsächlich stattfindet (siehe den angegebenen Link unter "Veranstalter" in der Terminanzeige). Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, beim Veranstalter nachzufragen.

Illustration: Bernd Kammermeier

05. 12.

Evolutionsweg Düsseldorf: 4,6 Milliarden Jahre Erdgeschichte auf 460 m

Führung mit Filmemacherin Ricarda Hinz vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!)

Der Evolutionsweg gewährt uns einen faszinierenden Einblick in die 4,6 Milliarden Jahre alte Erdgeschichte, die auf 460 Metern abgebildet wird: vom Aquazoo-Löbbecke-Museum bis zur Rotterdamer Straße am Rhein. Der Lehrpfad verfügt über 20 Wegpunkte, die über entscheidende Meilensteine der irdischen Evolution informieren, von der Entstehung unseres Heimatplaneten über die Entwicklung des Lebens bis zum modernen Menschen. Ricarda Hinz (DA!-Vorstandsmitglied und Initiatorin des Evowegs in Düsseldorf) lädt Groß und Klein zur Führung (ca. 75 Minuten) am Sonntag, dem 5. Dezember ein. (weiter...)

Foto: Gerd Altmann auf pixabay.com

07. 12.

Die Coronavirus-Pandemie – ökonomische, gesellschaftliche und politische Folgen für Europa

Hochkarätig besetztes Symposium an der Universität Frankfurt

Die Wissenschaft lehrt uns, dass die Corona-Pandemie nicht die letzte Pandemie sein wird, mit der Europa konfrontiert wird. Somit drängt sich eine sorgfältige Reflektion der bisher gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse in der COVID-19-Pandemie regelrecht auf. Ziel des Symposiums wird es sein, die europäische Solidarität und Pandemiepolitik, die soziologischen und (medizin)ethischen Herausforderungen der Pandemie und das Spannungsfeld zwischen Corona-Maßnahmen, Grundrechten und wirtschaftlichem Erfolg zu analysieren. Im Rahmen des Symposiums soll es Impulse aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik geben, um zukünftige Pandemien mit besseren Lösungsansätzen zu bewältigen. (weiter...)

Foto: Evelin Frerk

08. 12.

"Feministische Perspektiven auf Mutterschaft"

Virtuelle Veranstaltung mit der Sozialwissenschaftlerin und Historikern Gisela Notz

Es gibt kaum einen Begriff, der so zum Mythos erhoben wird, wie Mutterschaft. Dass ein Leben ohne Kinder sinnerfüllt sein kann, wird bis heute kaum akzeptiert. Nicht selten werden "kinderlose" Frauen der Flucht aus der Verantwortung bezichtigt. In diesem Vortrag geht es um die Geschichte der Mutterschaft, die immer im Zusammenhang mit der familistischen Ideologe zu sehen ist, nach der die Gesellschaft sich aus Kleinfamilien zusammensetzt, die aus heterosexuellen Paaren und deren eigenen Kindern besteht. Die biologische Mutterschaft außerhalb des ideologisierten Status der Kleinfamilie wurde zu allen Zeiten diskriminiert. (weiter...)

Fatma Deniz, humanistisch.de

09. 12.

Künstliche Intelligenz und menschliche Intelligenz: Merkmale und Unterschiede

Online-Vortrag und Diskussion im Rahmen des Dialogs der Weltanschauungen 2021

Was ist der Unterschied zwischen Machine Learning und Deep Learning und wie funktionieren diese Prozesse im Gegensatz zum menschlichen Lernen? Welche Chancen und Herausforderungen verbinden sich mit der Potenzialität maschinellen Lernens und wie ist es angesichts der Kompetenzen humanoider Roboter um die Originalität der menschlichen Urteilsbildung bestellt? Wer ist zur Rechenschaft zu ziehen, wenn ein Roboter einen Menschen schädigt und was, wenn es keine (menschliche) Instanz mehr gibt, die dieser Entwicklung Einhalt gebieten kann? In ihrem Vortrag führt die Wissenschaftlerin Fatma Deniz in Verständnis und Methodik maschinellen Lernens ein und zeigt technologische, soziale und ethische Herausforderungen in diesem Zusammenhang auf. (weiter...)

Hängemattenbischof: J. Tilly, Foto: M. Steinhaus

10. 12.

"Missbrauchsskandal und kein Ende?

Gespräch mit Michael Sieber, Mitorganisator der Aufarbeitung bei den Regensburger Domspatzen

Zum Tag der Menschenrechte schildert Michael Sieber, Mitorganisator der Aufarbeitung bei den Regensburger Domspatzen, im Gespräch mit dem Bund für Geistesfreiheit München, warum Aufklärung und Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch, physischer und psychischer Gewalt innerhalb von Institutionen nicht funktioniert. An drei Beispielen aus der katholischen Kirche, München, Regensburg und Köln, zeigt der ehemalige Schüler der Regensburger Domspatzen im Münchner EineWeltHaus, dass Aufklärung und Aufarbeitung von Außen initiiert und geleistet werden müssen. (weiter...)