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Der Geist in der Maschine: Zauber und Grenzen der Künstlichen Intelligenz

Das Kortizes-Symposium 2026 findet vom 2. bis 4. Oktober in Nürnberg statt

Die Leistungen der KI haben zu großen Durchbrüchen geführt. Viele Bereiche werden durch ihren Einsatz revolutioniert – von der Arbeitswelt über das Gesundheitswesen bis hin zu unserem persönlichen Alltag. Doch ein tieferes Verständnis wächst erst langsam: Wie funktionieren Neuronale Netze und Maschinelles Lernen? Worin ist die KI besser als der Mensch – und wo macht sie haarsträubende Fehler? Wie beeinflusst die KI unser Menschenbild? Und worauf sollten wir bei ihrer klugen Nutzung achten? 

Im Rahmen des Kortizes-Symposiums, das in Zusammenarbeit mit der Giordano-Bruno-Stiftung und der Zeitschrift »Gehirn & Geist« im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg stattfindet, befassen sich namhafte Expertinnen und Experten aus Neurowissenschaft, Psychologie und Philosophie mit dem Verhältnis von natürlicher und künstlicher Intelligenz. Wie gehen wir mit den unterschiedliche Stärken und Schwächen von KI-Systemen und menschlichen Gehirnen um und vorallem: Wie können wir KI nutzen, ohne dem Mensch zu schaden?

In seinem Eröffnungsvortrag spricht Prof. Dr. Manfred Spitzer (Mediziner und Neurobiologe) über »10 Jahre KI« und wagt einen alamierenden Ausblick, was uns die nächsten 10 Jahre bringen werden. Eine Technik, die den Menschen geistig überflügeln bzw. in Teilen überflüssig machen kann, gab es bisher noch nicht. Unser weiteres Schicksal wird gemäß Spitzer daher ganz wesentlich davon bestimmt, wie wir mit diesem »Game Changer« umgehen. Mit Prof. Dr. Eric Hilgendorf, Leiter der Forschungsstelle KI- und RobotRecht an der Universität Würzburg, ist auch wieder ein Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung als Vortragsgast dabei. Der Jurist und Rechtsphilosoph widmet sich der wichtigen Frage »Wer haftet, wenn KI mich schädigt?«

Zu den weiteren Referentinnen und Referenten des Symposiums gehören: Prof. Dr. Elisabeth AndréProf. Dr. Dr. Claus BeisbartProf. Dr. Daniel CremersProf. Dr. Verena Hafner, PD Dr. Patrick KraußProf. Dr. Holger LyreProf. Dr. Christoph von der MalsburgProf. Dr. Ute Schmid, Prof. Dr. Gyburg Uhlmann und Prof. Dr. Katharina Anna Zweig.

Mit dem Schwerpunkt »Der Geist in der Maschine – Zauber und Grenzen der Künstlichen Intelligenz« greift das diesjährige Kortizes-Symposium ein Thema auf, mit dem sich die gbs in den letzten Jahren immer wieder, vor allem im Hinblick auf die ethischen Herausforderungen von KI-Anwendungen, beschäftigt hat. Zuletzt diskutierte Florian Chefai (Leiter des von der gbs gegründeten Hans-Albert-Instituts) mit Jannis Puhlmann im »Philosophie Magazin« über die Potenziale und Risiken »Künstlicher Intelligenz«. 

Die aufwändig konzipierten Kortizes-Tagungen (Programmgestaltung: Helmut Fink und Rainer Rosenzweig) zählen zu den bedeutenden Veranstaltungen der wissenschaftlichen Aufklärung in Deutschland. Der Vorverkauf für das Symposium vom 2. bis 4. Oktober 2026 hat bereits begonnen: Jetzt Tickets sichern! (Frühbucherrabatt in Höhe von 10 € bis zum 31.07.2026)

Programm-Flyer zum Download als PDF-Dokument

Zum Ticketverkauf

Das Kortizes-Symposium findet vom 2. bis 4. Oktober 2026 im Germanischen Nationalmuseum (Aufseß-Saal, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg) statt. Eintritt: € 200,00 (ermäßigt: € 160,00; für Schüler, Studierende...). Die Veranstaltung wird auch hybrid angeboten (Live-Stream-Tickets können hier bestellt werden). Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung findet man auf der Kortizes-Website.