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14. 09.

Mythos Beuys – Eine Fake-Existenz

Vortrag und Diskussion mit Hans Peter Riegel in Düsseldorf

Sein Ruhm gründet nicht allein auf dem künstlerischen Werk. Joseph Beuys empfand seine gesamte Existenz als Kunstwerk, weshalb er seine Biografie in weiten Teilen frei erfand. Esoterische, anthroposophische Lehren waren zudem zentrale Triebkraft für sein Werk und Wirken. Mit seinen umfangreichen Recherchen entschlüsselte Hans Peter Riegel diese Mythen. In seinem Vortrag legt er offen, dass die Beuys-Rezeption auf einem Konstrukt aus Fake und Fiktion basiert. Potemkinsche Fassaden, die von den Beuys-Apologeten aus ideologischem wie auch wirtschaftlichem Interesse mit verbissener Zähigkeit gestützt werden.

Hans-Peter Riegel ist Autor, Medienkünstler und Kurator. Er studierte visuelle Kommunikation, Fotografie, Film, Kunstwissenschaft und Philosophie. Von 1979 bis 1984 war er Assistent und Projektpartner von Jörg Immendorff. Nach einem längeren Aufenthalt in New York war Riegel als Artdirector tätig. Für sein gestalterisches Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Hans-Peter Riegel hat zahlreiche journalistische Beiträge über Kunst und Kultur publiziert. 2021 erschien der vierte Band seiner Beuys-Biografie Beuys – Verborgenes Reden.

Stadtmuseum Düsseldorf (Ibach-Saal) | Berger Allee 2 | 40213 Düsseldorf
Eintritt: 10,- / DA!-Mitglieder und ermäßigt 5,-
Karten unter: gbs@aufklaerungsdienst.de + Abendkasse
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