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Haderer, Gerhard

Gerhard Haderer, Karikaturist, Zeichner, Autor

Gerhard Haderer erblickte 1951 in Leonding (Oberösterreich) das Licht der Welt. Er absolvierte ein Studium an der Fachschule für Gebrauchs- und Werbegraphik in Linz und im Anschluss eine Graveurlehre in Stockholm. 1984 folgten erste Veröffentlichungen von satirischen Zeichnungen. Ab 1985 folgten zahlreiche Karikaturen in der österreichischen Zeitschrift Profil, später auch in den Zeitschriften Wiener, Titanic, GEO sowie im Stern. Ab 1987 betätigte er sich auch als Buchautor. 2001 erhielt er den Deutschen Karikaturenpreis "Geflügelter Bleistift" in Gold. 2002 löste Haderers Buch "Das Leben des Jesus" heftige Kontroversen aus. 2005 wurde er wegen des Buches sogar (in Abwesenheit) zu sechs Monaten Haft wegen Beschimpfung einer Religionsgemeinschaft in Griechenland verurteilt. Nach massiven internationalen Protesten wurde das Urteil revidiert und Haderer freigesprochen. 2008 erhielt er das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Haderers Wochenschau. 1993
  • Vorsicht, Haderer! 1994
  • Think positive - Die besten Cartoons aus 10 Jahren. Ueberreuter, 1996
  • Die letzte Märchenprinzessin. 1997 (mit Text von Elisabeth, Eva und Robert Menasse)
  • MOFF. Scherz & Schund Verlag, 36 Bände in 1997 - 2000; Wiederaufnahme 2008[3]
  • Jörgi, der Drachentöter. Ueberreuter, 2000
  • Das Leben des Jesus. Ueberreuter, 2002
  • Die glorreichen Drei. Ueberreuter, 2003
  • Von Hunderln und Menschen. Ueberreuter, 2003
  • Alles Liebe. Ueberreuter, 2005
  • Alles Essen. Ueberreuter, 2005
  • Danke gut. Ueberreuter, 2005
  • Apropos Fußball. Ueberreuter, 2006
  • MOFF. Haderers feines Schundheftl, Scherz & Schund Fabrik, monatlich erscheinendes Comicheft, seit April 2008
  • Jahrbuch. Ueberreuter 2008
  • Jahrbuch (2). Ueberreuter 2009