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Notz, Gisela

Dr. Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin

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Foto: Evelin Frerk

Gisela Notz wurde 1942 in Schweinfurt am Main geboren. Sie absolvierte ein Studium der Industriesoziologie, Arbeitspsychologie und Erwachsenenbildung in Berlin und promovierte zum Dr. phil. an der TU-Berlin. Seit 1979 war sie als wissenschaftliche Referentin in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dort war sie zunächst in der Abteilung Arbeitskräfteforschung und später in der Arbeits- und Sozialforschung tätig. Notz war zudem von 1983 - 1998 Mit-Redakteurin der Zeitschrift "beiträge zur feministischen theorie und praxis". Auch war sie seit 1978 als Lehrbeauftragte an den Universitäten TU Berlin, Hannover, Marburg, Essen, FH Jena tätig. Im Wintersemester 1994/95 und im Sommersemester 1995 vertrat sie eine Professur in Soziologie an der Universität GH Essen. Im Sommersemester 2000 war sie als key-professor an der Internationalen Frauenuniversität in Hannover tätig.
Gisela Notz war viele Jahre lang Vorsitzende des Bundesverbands von pro familia (Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.).
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Leitung und Bearbeitung von Forschungsprojekten zur Humanisierung des Arbeitslebens, Beruflichen Aus- und Weiterbildung, sozialen Kompetenz, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Struktur- und Regionalpolitik und historische Frauenforschung.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Freiwilligendienste für alle. Von der ehrenamtlichen Tätigkeit zur Prekarisierung der freiwilligen Arbeit, 2012
  • Theorien alternativen Wirtschaftens. Fenster in eine andere Welt, 2011
  • Feminismus, 2011
  • Theorien alternativen Wirtschaftens, 2010
  • Familien. Lebensformen zwischen Tradition und Utopie, 2003
  • Die neuen Freiwilligen: Das Ehrenamt - Eine Antwort auf die Krise?, 1999 (2. Auflage)

Website:
www.gisela-notz.de/