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gbs-Jahresrückblick 2021 (Sonder-Newsletter vom 14.12.2021

Viele Erfolge trotz Corona: Wie schon im Vorjahr beschäftigte sich die Giordano-Bruno-Stiftung auch 2021 mit dem Schwerpunktthema "Die hohe Kunst der Rationalität – Fakten, Fakes und gefühlte Wahrheiten". Zu den Highlights des Jahres zählten die Aktivitäten zum 100. Geburtstag von Hans Albert, die Gründung des Bertha von Suttner-Studienwerks, bundesweite Kampagnen für Meinungsfreiheit und gegen die Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, aufsehenerregende Kunstaktionen vor dem Kölner Dom und vieles andere mehr.

1. Quartal: Januar – März 2021

Januar: Da der traditionelle Empfang der Giordano-Bruno-Stiftung 2021 Corona-bedingt nicht stattfinden kann, erläutert gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon in seiner virtuellen Neujahrsansprache, warum die Stiftung ihr letztjähriges Schwerpunktthema "Die hohe Kunst der Rationalität" fortführen wird und weshalb eine stärkere Beachtung der Grundregeln des rationalen Argumentierens die gesellschaftliche Debatte – nicht nur in der Corona-Frage – entscheidend verbessern würde.

Nach ihrer Verurteilung auf Basis des umstrittenen §219a StGB darf die Gießener Ärztin Kristina Hänel nicht mehr über Schwangerschaftsabbrüche informieren – die Giordano-Bruno-Stiftung aber schon! Und so geht im Januar 2021 – wenige Tage nach der Zustellung des Urteils – die Website "abtreibung-info.de" an den Start, auf der die ursprünglichen Informationen von Hänels Homepage sowie weitere wichtige Hinweise zum Schwangerschaftsabbruch zu finden sind.

Februar: Am 1. Februar – eine Woche vor dem 100. Geburtstag von Hans Albert – eröffnet die gbs in Zusammenarbeit mit dem Hans-Albert-Institut (HAI) das "Digitale Hans-Albert-Archiv", was sich positiv auf die mediale Berichterstattung zum runden Jubiläum des renommierten Wissenschaftstheoretikers auswirkt. Am 8. Februar richtet die gbs einen "Virtuellen Festakt zum 100. Geburtstag" aus, bei dem Eric Hilgendorf (Strafrechts-Professor, Rechtsphilosoph und gbs-Beirat) die Laudatio spricht und die aufwändige Filmdokumentation "Hans Albert – Der Jahrhundertdenker" erstmals gezeigt wird.

Ebenfalls im Februar stellt das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen den Betreiber der Website "babycaust.de", der als militanter Abtreibungsgegner zuvor viele Ärztinnen und Ärzte angezeigt hatte. Wenige Tage später thematisiert die gbs mit dem "Eichelbischof" vor dem Kölner Dom das "Kernproblem der katholischen Kirche" und protestiert öffentlichkeitswirksam gegen die Vertuschung des Missbrauchsskandals.

März: Anfang März gibt die gbs zusammen mit dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD), der Humanistischen Akademie Deutschland (HAD) und der Bundesarbeitsgemeinschaft humanistischer Studierender (BAG) die Gründung des Bertha von Suttner-Studienwerks bekannt, mit dessen Hilfe humanistische Studierende die gleiche Förderung erhalten sollen wie ihre religiösen Kommilitoninnen und Kommilitonen.

Mitte März, als Kardinal Woelki sein zweites Gutachten zum Missbrauchsskandal vorstellt, steht die Stiftung mit dem "Hängemattenbischof" ("Die schonungslose Aufarbeitung des Missbrauchsskandals") wieder vor dem Kölner Dom, was weltweit für Schlagzeilen sorgt. Kurz darauf feiert die gbs einen wichtigen "Sieg für die Meinungsfreiheit", als der islamkritische Aktivist und Blogger Amed Sherwan ("Ein Kuss ist kein Verbrechen!") mit Unterstützung der Stiftung seinen Rechtsstreit gegen Facebook/Instagram gewinnt.

Lesen Sie den vollständigen gbs-Jahresrückblick auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung...


Wir danken unseren Spenderinnen und Spendern für die großartige Unterstützung in den zurückliegenden Monaten und wünschen allen Abonnentinnen und Abonnenten des gbs-Newsletters einen angenehmen Jahresausklang sowie ein gesundes, erfolgreiches und freudvolles Jahr 2022!

Mit freundlichen Grüßen

Das gbs-Newsletterteam