Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung

Was haben der Wissenschaftstheoretiker Hans Albert und der Comiczeichner Ralf König, der Primatologe Volker Sommer und die Kinderbuchautoren Janosch und Max Kruse gemeinsam? Was verbindet die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier mit dem Astronauten Ulrich Walter, dem Immunologen Beda M. Stadler und dem Neurophilosophen Thomas Metzinger? Was die Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera, Axel Meyer, Eckart Voland und Franz M. Wuketits mit den Schriftstellerinnen Esther Vilar und Karen Duve? Antwort: Sie alle sind Mitglieder der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

Die gbs ist eine Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, die sich am Leitbild des evolutionären Humanismus orientiert und der sich viele renommierte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angeschlossen haben. Aktuell unterstützen bereits mehr als 5500 Fördermitglieder die Anliegen der Giordano-Bruno-Stiftung. (weiter...)

Aktuelle Meldungen

10 Jahre Giordano-Bruno-Stiftung

Festakt am 7. November in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt bereits ausgebucht!

(14.10.2014)


Plakat zum Festakt

Seit 2004 mischt sich die Giordano-Bruno-Stiftung mit aufklärerischen Stellungnahmen und aufsehenerregenden Kampagnen in die politische Debatte ein. Unterstützt wird sie dabei von renommierten Wissenschaftlern, Philosophen und Künstlern, rund 50 Hochschul- und Regionalgruppen und knapp 6000 Fördermitgliedern. Am 7. November wird die „Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung“ ihr Jubiläum in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt feiern. (weiter...)

Zum Tod unseres Unterstützers Udo Reiter

Stellungnahme von gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon

(13.10.2014)


Foto: Evelin Frerk

Am Freitagvormittag präsentierte gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon den Journalisten im Haus der Bundespressekonferenz ein Foto und Statement des ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter, einem der prominenten Unterstützer der Kampagne "Für das Recht auf Letzte Hilfe". Kurz nach Abschluss der Pressekonferenz ging die erschütternde Nachricht durch die Medien, dass sich Udo Reiter erschossen hat. In der Berichterstattung wurde vereinzelt Kritik daran laut, dass Reiter weiterhin auf der Website der "Kampagne für Letzte Hilfe" zu sehen ist. Michael Schmidt-Salomon hat dazu Stellung bezogen. (weiter...)

Widerstand gegen ein Verbot der Sterbehilfe wächst

Politiker dürfen den Willen der Bevölkerungsmehrheit nicht ignorieren

(10.10.2014)


Foto: Frank Nicolai

80 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten ein Recht auf Letzte Hilfe, doch führende Politiker wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wollen die Sterbehilfe durch Verbotsgesetze weiter einschränken. Scharfe Kritik dazu kommt vom Vorsitzenden der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, dem Medizinethiker Dieter Birnbacher. In einer Stellungnahme, die am Freitagmorgen im Haus der Bundespressekonferenz vorgestellt wurde, erklärt Birnbacher, dass „der Versuch, die ohnehin erheblich eingeengten Möglichkeiten der Sterbehilfe zu beschneiden“, nicht nur von einer „Geringschätzung des Rechts auf Patientenselbstbestimmung“ zeuge, „sondern auch von mangelnder Fürsorge“. (weiter...)

"Ich habe niemals Geld für eine Freitodbegleitung verlangt!"

Uwe-Christian Arnold wehrt sich gegen Falschdarstellung in Frontal21

(08.10.2014)

In der gestrigen Sendung des ZDF-Magazins Frontal21 wurde behauptet, das „Sterben auf Bestellung“ könne „teuer werden“: „Bis zu 10.000 Euro bekommt Arnold für den assistierten Suizid.“ Gegen diese Formulierung setzt sich der Berliner Arzt und Sterbehelfer Uwe-Christian Arnold zur Wehr: „Frontal21 hat den Eindruck vermittelt, ich würde ein ‚Geschäft mit dem Tod‘ machen. In Wahrheit habe ich jedoch niemals Geld für eine Freitodbegleitung verlangt!“ (weiter...)