Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung

Was haben der Wissenschaftstheoretiker Hans Albert und der Comiczeichner Ralf König, der Primatologe Volker Sommer und die Kinderbuchautoren Janosch und Max Kruse gemeinsam? Was verbindet die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier mit dem Astronauten Ulrich Walter, dem Immunologen Beda M. Stadler und dem Neurophilosophen Thomas Metzinger? Was die Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera, Axel Meyer, Eckart Voland und Franz M. Wuketits mit den Schriftstellerinnen Esther Vilar und Karen Duve? Antwort: Sie alle sind Mitglieder der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

Die gbs ist eine Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, die sich am Leitbild des evolutionären Humanismus orientiert und der sich viele renommierte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angeschlossen haben. Aktuell unterstützen bereits rund 6000 Fördermitglieder die Anliegen der Giordano-Bruno-Stiftung. (weiter...)

Aktuelle Meldungen

"Frau Merkel, öffnen Sie die Ehe für alle!"

Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt den Aufruf des LSVD

(28.05.2015)


Kampagnenbild (Ausschnitt)

Auf der Konferenz "Give Peace A Chance" in Köln haben Vertreter der Giordano-Bruno-Stiftung zusammen mit irischen Säkularisten den sensationellen Erfolg des Referendums zur Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Partnerschaften in der Ehe gefeiert. Heute hat der Lesben-und Schwulenverband Deutschland (LSVD) zusammen mit "Campact!" eine entsprechende Initiative für Deutschland gestartet. Die Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt diese Kampagne ausdrücklich. (weiter...)

Schmidt-Salomon sagt Laudatio auf Peter Singer ab

Singer-Interview in der Neuen Zürcher Zeitung sorgt für Irritationen

(25.05.2015)


M. Schmidt-Salomon, Foto: Andreas Schütt

Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, hat seine Beteiligung am Festakt zur Verleihung eines Tierschutzpreises an den australischen Philosophen Peter Singer abgesagt. Grund ist ein aktuelles Interview mit Singer, das die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am gestrigen Sonntag veröffentlichte: „Peter Singer hat in diesem Interview Positionen vertreten, die meines Erachtens nicht nur im Widerspruch zu einem humanistisch-emanzipatorischen Politikverständnis, sondern auch im Widerspruch zu seinen früheren Standpunkten stehen“, sagte Schmidt-Salomon. „In dieser Situation muss ich die Reißleine ziehen, denn ich kann keine Laudatio auf einen Preisträger halten, bei dem ich nicht einschätzen kann, welche Positionen er tatsächlich vertritt.“ (weiter...)

„Es ist beschämend, dass Linke solch reaktionäre Positionen unterstützen!“

Scharfe Kritik an den linken Befürwortern des Anti-Singer-Protestes

(21.05.2015)


Marsch für das Leben, Foto: Evelin Frerk

Michael Schmidt-Salomon hatte bereits vor seiner Abreise nach Griechenland, wo er u.a. über sein bei griechischen Linken beliebtes Buch „Keine Macht den Doofen“ diskutierte, Stellung zu dem Anti-Singer-Protest in Deutschland bezogen. Nach seiner Rückkehr aus Athen legte der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung noch einmal nach, wobei seine Kritik an den linken Unterstützern des Protests ungewöhnlich scharf ausfiel. (weiter...)

"Tragische Missverständnisse"

Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon über den Protestaufruf "Stoppt Peter Singer!"

(14.05.2015)


© Evelin Frerk

In der linken Tageszeitung „Junge Welt“ erschien am Dienstag ein Artikel, der die geplante Vergabe eines Preises für „Tierleidminderung“ an den australischen Philosophen Peter Singer scharf kritisierte. Im Internet kam es wenig später zu drastischen Kommentaren, die forderten, „den Typen an die Wand zu stellen“. Der Humanistische Pressedienst führte dazu ein Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon, der von den Ausrichtern des Preises eingeladen wurde, die Laudatio auf Peter Singer am 26. Mai in der Berliner Urania zu halten. (weiter...)