Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung

Was haben der Wissenschaftstheoretiker Hans Albert und der Comiczeichner Ralf König, der Primatologe Volker Sommer und die Kinderbuchautoren Janosch und Max Kruse gemeinsam? Was verbindet die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier mit dem Astronauten Ulrich Walter, dem Immunologen Beda M. Stadler und dem Neurophilosophen Thomas Metzinger? Was die Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera, Axel Meyer, Eckart Voland und Franz M. Wuketits mit den Schriftstellerinnen Esther Vilar und Karen Duve? Antwort: Sie alle sind Mitglieder der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

Die gbs ist eine Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, die sich am Leitbild des evolutionären Humanismus orientiert und der sich viele renommierte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angeschlossen haben. Aktuell unterstützen bereits rund 6000 Fördermitglieder die Anliegen der Giordano-Bruno-Stiftung. (weiter...)

Aktuelle Meldungen

Briefmarken mit Portraits von Giordano Bruno und Karlheinz Deschner

Giordano-Bruno-Stiftung stellt die Motive ihres Briefmarken-Sets kostenlos zur Verfügung

(20.07.2015)


gbs-Briefmarken

Unzufrieden mit den oftmals religiös geprägten Briefmarkenmotiven der Deutschen Post, hat die Giordano-Bruno-Stiftung ein eigenes Briefmarken-Set produziert. Erstmals zum Einsatz kamen die Marken vor einer Woche beim Versand des gbs-Tätigkeitberichts 2014. Aufgrund der hohen Nachfrage aus dem Kreis der Spenderinnen und Spender, stellt die gbs die vier Motive des Sets online zur Verfügung. Wer daran interessiert ist, kann die Briefmarken nun ohne größere Schwierigkeiten über den Online-Shop der Deutschen Post bestellen. (weiter...)

Petitionsausschuss lehnt Grundrechte für Menschenaffen ab

Deutsche Politik hinkt der internationalen Tierethik-Debatte hinterher

(06.07.2015)


Foto: Colin Goldner

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags hat die Petition „Grundrechte für Menschenaffen“, die darauf abzielte, Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans als Rechtspersonen anzuerkennen, abgelehnt.  „Wir hatten mit nichts anderem gerechnet, denn aus der Sicht des traditionellen christlichen Menschenbildes ist die Aufhebung der sakrosankten Trennlinie zwischen Mensch und Tier ein unerhörter Tabubruch“, erklärte der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon. Dennoch sei die Petition nicht vergeblich gewesen, „da sie die gesellschaftliche Debatte über Tierethik stark befruchtet hat.“ (weiter...)

Rekorde im Jubiläumsjahr

gbs-Tätigkeitsbericht 2014 erschienen

(30.06.2015)

Das Jubiläumsjahr 2014, in dem die Giordano-Bruno-Stiftung ihr 10-jähriges Bestehen feierte, war ein Jahr der Rekorde: Nie zuvor gab es so viele gbs-Veranstaltungen und großangelegte Kampagnen, nie zuvor nahm die Stiftung so viele Spendengelder ein und gab zur Erreichung ihrer Ziele so hohe Summen aus. Entsprechend umfangreich ist der heute auf der gbs-Website veröffentlichte, reich bebilderte Tätigkeitsbericht 2014 ausgefallen. Mit 44 Seiten ist die Broschüre ebenfalls rekordverdächtig: Die Berichte von 2013 und 2012 hatten acht Seiten, frühere Berichte sogar 16 Seiten weniger. (weiter...)

„Der Staat sollte Sterbehilfeorganisationen fördern – nicht verbieten!“

gbs kündigt Widerstand gegen ein Verbot von Freitodbegleitungen an und beruft Dignitas-Gründer Ludwig A. Minelli in ihren Beirat

(12.06.2015)


Foto: Jim Pfeffer / pixelio.de

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren soll künftig bestraft werden, wer regelmäßig schwerstleidenden Menschen hilft, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. So will es ein von zahlreichen Parlamentariern unterstützter Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD). Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon, hat den Entwurf heute in einer ausführlichen Stellungnahme als „zutiefst undemokratisch, juristisch absurd und ethisch unverantwortlich“ kritisiert und angekündigt, gegen ein entsprechendes Gesetz an der Seite des Dignitas-Gründers und neuen gbs-Beirats Ludwig A. Minelli zu klagen, sollte es im Deutschen Bundestag verabschiedet werden. (weiter...)