Verstehen, Umdenken, Gestalten!

1. Cradle to Cradle-Kongress in Lüneburg

(11.11.2014)

Die Gesellschaft gestalten und verbessern! Unter diesem Motto steht der erste Cradle to Cradle-Kongress 2014, der am Samstag, dem 15. November, in der Leuphana Universität Lüneburg (Scharnhorststr. 1, 21335 Lüneburg, Beginn: 9:30 Uhr) stattfindet und von dem gemeinnützigen "Cradle to Cradle e.V." ausgerichtet wird. Der Kongress, der u.a. von der Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt wird und unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks steht, bringt erstmalig die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft zusammen, um die Cradle to Cradle-Denkschule als Lösungsansatz für die vielen drängenden Herausforderungen der Gegenwart zu diskutieren. (weiter...)

10 Jahre Giordano-Bruno-Stiftung

Festakt am 7. November in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt bereits ausgebucht!

(14.10.2014)


Plakat zum Festakt

Seit 2004 mischt sich die Giordano-Bruno-Stiftung mit aufklärerischen Stellungnahmen und aufsehenerregenden Kampagnen in die politische Debatte ein. Unterstützt wird sie dabei von renommierten Wissenschaftlern, Philosophen und Künstlern, rund 50 Hochschul- und Regionalgruppen und knapp 6000 Fördermitgliedern. Am 7. November wird die „Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung“ ihr Jubiläum in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt feiern. (weiter...)

Zum Tod unseres Unterstützers Udo Reiter

Stellungnahme von gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon

(13.10.2014)


Foto: Evelin Frerk

Am Freitagvormittag präsentierte gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon den Journalisten im Haus der Bundespressekonferenz ein Foto und Statement des ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter, einem der prominenten Unterstützer der Kampagne "Für das Recht auf Letzte Hilfe". Kurz nach Abschluss der Pressekonferenz ging die erschütternde Nachricht durch die Medien, dass sich Udo Reiter erschossen hat. In der Berichterstattung wurde vereinzelt Kritik daran laut, dass Reiter weiterhin auf der Website der "Kampagne für Letzte Hilfe" zu sehen ist. Michael Schmidt-Salomon hat dazu Stellung bezogen. (weiter...)

Widerstand gegen ein Verbot der Sterbehilfe wächst

Politiker dürfen den Willen der Bevölkerungsmehrheit nicht ignorieren

(10.10.2014)


Foto: Frank Nicolai

80 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten ein Recht auf Letzte Hilfe, doch führende Politiker wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wollen die Sterbehilfe durch Verbotsgesetze weiter einschränken. Scharfe Kritik dazu kommt vom Vorsitzenden der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, dem Medizinethiker Dieter Birnbacher. In einer Stellungnahme, die am Freitagmorgen im Haus der Bundespressekonferenz vorgestellt wurde, erklärt Birnbacher, dass „der Versuch, die ohnehin erheblich eingeengten Möglichkeiten der Sterbehilfe zu beschneiden“, nicht nur von einer „Geringschätzung des Rechts auf Patientenselbstbestimmung“ zeuge, „sondern auch von mangelnder Fürsorge“. (weiter...)

"Ich habe niemals Geld für eine Freitodbegleitung verlangt!"

Uwe-Christian Arnold wehrt sich gegen Falschdarstellung in Frontal21

(08.10.2014)

In der gestrigen Sendung des ZDF-Magazins Frontal21 wurde behauptet, das „Sterben auf Bestellung“ könne „teuer werden“: „Bis zu 10.000 Euro bekommt Arnold für den assistierten Suizid.“ Gegen diese Formulierung setzt sich der Berliner Arzt und Sterbehelfer Uwe-Christian Arnold zur Wehr: „Frontal21 hat den Eindruck vermittelt, ich würde ein ‚Geschäft mit dem Tod‘ machen. In Wahrheit habe ich jedoch niemals Geld für eine Freitodbegleitung verlangt!“ (weiter...)

"Für das Recht auf Letzte Hilfe!“

Sterbehilfe-Kampagne mit prominenter Unterstützung gestartet

(06.10.2014)

Seit heute Morgen fahren rollende Großplakate durch Berlin und Frankfurt, auf denen Prominente wie der Liedermacher Konstantin Wecker, der Schriftsteller Ralph Giordano, der Komiker Bernhard  Hoëcker und die Schauspielerinnen Eva Mattes und Petra Nadolny für das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende eintreten. Die Aktion ist Teil einer großangelegten Kampagne, die von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) initiiert wurde, um dem klaren Votum der Bevölkerung für das Recht auf Sterbehilfe in der Politik und der Ärzteschaft Gehör zu verschaffen. (weiter...)

"Mein Ende gehört mir"

Sterbehilfe-Kongress am 10. und 11. Oktober in Berlin

(22.09.2014)

Am Samstag, dem 11. Oktober 2014, findet an der TU Berlin der Kongress „Mein Ende gehört mir!“ statt, der sich dem heiß diskutierten Thema „Sterbehilfe“ widmet. Bereits am Freitagabend, dem 10. Oktober, zeigt das „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“, dem auch die Giordano-Bruno-Stiftung angehört, die eindrucksvolle Filmdokumentation „Notausgang“ – „ein Film, den jeder gesehen haben sollte, der sich eine eigene Meinung zur Frage des selbstbestimmten Sterbens bilden möchte“, so gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon. (weiter...)

Effektiver Altruismus

Wie kann das Leben möglichst vieler empfindungsfähiger Wesen verbessert werden?

(14.08.2014)


www.giordano-bruno-stiftung.ch

Der effektive Altruismus (EA) ist eine Philosophie und eine soziale Bewegung, die darauf abzielt, die beschränkten Ressourcen Zeit und Geld optimal einzusetzen, um das Leben möglichst vieler empfindungsfähiger Wesen möglichst umfassend zu verbessern. Gemeinsam mit der gbs-Schweiz hat die Giordano-Bruno-Stiftung Deutschland nun ein Projekt zum Effektiven Altruismus auf den Weg gebracht. (weiter...)

„Das Leben ist ungerecht, aber schön“

Die Humanistin und gbs-Beirätin Fiona Lorenz starb mit 51 Jahren in Potsdam

(31.07.2014)


Foto: Evelin Frerk

Mehr als dreizehn Jahre hat sie gegen die immer wieder neu auftretenden Tumore in ihrem Körper angekämpft, am Dienstagmorgen ist die Sozialwissenschaftlerin und Autorin Fiona Lorenz im Alter von 51 Jahren in Potsdam gestorben. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon. (weiter...)

Fritz Bauer - der große Aufklärer der Nazi-Verbrechen

Regisseurin Ilona Ziok zeigt preisgekröntes Filmportrait am Stiftungssitz in Oberwesel

(06.07.2014)


© CV Films

Fritz Bauer (1903-1968) war einer der bedeutendsten Staatsanwälte, die Deutschland je hatte. Er sorgte dafür, dass die Attentäter des 20. Juli als "Kämpfer gegen ein Unrechtsregime" rehabilitiert wurden, gab Israel den entscheidenden Hinweis, um Adolf Eichmann zu fassen, und kämpfte gegen erbitterten Widerstand für die Durchführung der Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Zur Erinnerung an den großen Humanisten und Ausnahmejuristen präsentiert die Giordano-Bruno-Stiftung am 20. Juli 2014 (70. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler) Ilona Zioks eindrückliches Filmportrait "Fritz Bauer – Tod auf Raten" im gbs-Forum in Oberwesel. Im Anschluss an die Vorführung wird es ein Filmgespräch mit der Regisseurin geben, das von Michael Schmidt-Salomon moderiert wird. (weiter...)