Neujahrsempfang 2015

Präsentation des gbs-Films "Hoffnung Mensch" mit anschließendem Klavierkonzert am Stiftungssitz in Oberwesel

(14.12.2014)

Auch in diesem Jahr lädt die Giordano-Bruno-Stiftung zum Neujahrsempfang am Stiftungssitz in Oberwesel ein. Präsentiert wird der 45-minütige Dokumentarfilm "Hoffnung Mensch - Die Geschichte des evolutionären Humanismus", der von der Filmemacherin Ricarda Hinz im Auftrag der gbs produziert wurde. Im Anschluss spielt der Ausnahmepianist und gbs-Beirat Adel F. Mohsin, der das Publikum in Oberwesel schon in den Jahren zuvor mit seinem Klavierspiel begeisterte. (weiter...)

Säkulare beim Bundesverfassungsgericht

Erstes Treffen von Konfessionsfreien und Verfassungsrichtern in Karlsruhe

(25.11.2014)


Foto: © Evelin Frerk

Karlsruhe. Am Montagnachmittag fand im Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das erste offizielle Treffen zwischen Verfassungsrichtern und Vertretern säkularer Verbände statt. Das Gespräch, das bereits vor Monaten in die Wege geleitet wurde, erhielt durch den aktuellen Beschluss des Gerichts zum kirchlichen Arbeitsrecht zusätzliche Brisanz. (weiter...)

"Wir werden dieses Urteil nicht klaglos hinnehmen!“

Giordano-Bruno-Stiftung kündigt weitere Aktionen gegen das kirchliche Arbeitsrecht an

(21.11.2014)


Karikatur: Jacques Tilly

Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, hat das gestrige Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das den Kirchen weitgehende Rechte einräumt, ihren Arbeitnehmern fundamentale Grundrechte zu verwehren, scharf kritisiert: „Das Bundesverfassungsgericht hat die überholten Bevormundungsnormen konfessioneller Arbeitgeber in beschämender Weise über die in der Verfassung garantierten individuellen Selbstbestimmungsrechte gestellt. Religionsgemeinschaften können sich nun auf das höchste deutsche Gericht berufen, wenn sie Wiederverheiratete, Schwule oder Andersgläubige diskriminieren. Dieses Urteil geht nicht nur zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, es beschädigt den Ruf des Bundesverfassungsgerichts und untergräbt die Autorität der Verfassung in der Bevölkerung. Dazu hätte es niemals kommen dürfen!“ (weiter...)

Verstehen, Umdenken, Gestalten!

1. Cradle to Cradle-Kongress in Lüneburg

(11.11.2014)

Die Gesellschaft gestalten und verbessern! Unter diesem Motto steht der erste Cradle to Cradle-Kongress 2014, der am Samstag, dem 15. November, in der Leuphana Universität Lüneburg (Scharnhorststr. 1, 21335 Lüneburg, Beginn: 9:30 Uhr) stattfindet und von dem gemeinnützigen "Cradle to Cradle e.V." ausgerichtet wird. Der Kongress, der u.a. von der Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt wird und unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks steht, bringt erstmalig die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft zusammen, um die Cradle to Cradle-Denkschule als Lösungsansatz für die vielen drängenden Herausforderungen der Gegenwart zu diskutieren. (weiter...)

10 Jahre Giordano-Bruno-Stiftung

Festakt am 7. November in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt bereits ausgebucht!

(14.10.2014)


Plakat zum Festakt

Seit 2004 mischt sich die Giordano-Bruno-Stiftung mit aufklärerischen Stellungnahmen und aufsehenerregenden Kampagnen in die politische Debatte ein. Unterstützt wird sie dabei von renommierten Wissenschaftlern, Philosophen und Künstlern, rund 50 Hochschul- und Regionalgruppen und knapp 6000 Fördermitgliedern. Am 7. November wird die „Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung“ ihr Jubiläum in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt feiern. (weiter...)

Zum Tod unseres Unterstützers Udo Reiter

Stellungnahme von gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon

(13.10.2014)


Foto: Evelin Frerk

Am Freitagvormittag präsentierte gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon den Journalisten im Haus der Bundespressekonferenz ein Foto und Statement des ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter, einem der prominenten Unterstützer der Kampagne "Für das Recht auf Letzte Hilfe". Kurz nach Abschluss der Pressekonferenz ging die erschütternde Nachricht durch die Medien, dass sich Udo Reiter erschossen hat. In der Berichterstattung wurde vereinzelt Kritik daran laut, dass Reiter weiterhin auf der Website der "Kampagne für Letzte Hilfe" zu sehen ist. Michael Schmidt-Salomon hat dazu Stellung bezogen. (weiter...)

Widerstand gegen ein Verbot der Sterbehilfe wächst

Politiker dürfen den Willen der Bevölkerungsmehrheit nicht ignorieren

(10.10.2014)


Foto: Frank Nicolai

80 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten ein Recht auf Letzte Hilfe, doch führende Politiker wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wollen die Sterbehilfe durch Verbotsgesetze weiter einschränken. Scharfe Kritik dazu kommt vom Vorsitzenden der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, dem Medizinethiker Dieter Birnbacher. In einer Stellungnahme, die am Freitagmorgen im Haus der Bundespressekonferenz vorgestellt wurde, erklärt Birnbacher, dass „der Versuch, die ohnehin erheblich eingeengten Möglichkeiten der Sterbehilfe zu beschneiden“, nicht nur von einer „Geringschätzung des Rechts auf Patientenselbstbestimmung“ zeuge, „sondern auch von mangelnder Fürsorge“. (weiter...)

"Ich habe niemals Geld für eine Freitodbegleitung verlangt!"

Uwe-Christian Arnold wehrt sich gegen Falschdarstellung in Frontal21

(08.10.2014)

In der gestrigen Sendung des ZDF-Magazins Frontal21 wurde behauptet, das „Sterben auf Bestellung“ könne „teuer werden“: „Bis zu 10.000 Euro bekommt Arnold für den assistierten Suizid.“ Gegen diese Formulierung setzt sich der Berliner Arzt und Sterbehelfer Uwe-Christian Arnold zur Wehr: „Frontal21 hat den Eindruck vermittelt, ich würde ein ‚Geschäft mit dem Tod‘ machen. In Wahrheit habe ich jedoch niemals Geld für eine Freitodbegleitung verlangt!“ (weiter...)

"Für das Recht auf Letzte Hilfe!“

Sterbehilfe-Kampagne mit prominenter Unterstützung gestartet

(06.10.2014)

Seit heute Morgen fahren rollende Großplakate durch Berlin und Frankfurt, auf denen Prominente wie der Liedermacher Konstantin Wecker, der Schriftsteller Ralph Giordano, der Komiker Bernhard  Hoëcker und die Schauspielerinnen Eva Mattes und Petra Nadolny für das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende eintreten. Die Aktion ist Teil einer großangelegten Kampagne, die von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) initiiert wurde, um dem klaren Votum der Bevölkerung für das Recht auf Sterbehilfe in der Politik und der Ärzteschaft Gehör zu verschaffen. (weiter...)

"Mein Ende gehört mir"

Sterbehilfe-Kongress am 10. und 11. Oktober in Berlin

(22.09.2014)

Am Samstag, dem 11. Oktober 2014, findet an der TU Berlin der Kongress „Mein Ende gehört mir!“ statt, der sich dem heiß diskutierten Thema „Sterbehilfe“ widmet. Bereits am Freitagabend, dem 10. Oktober, zeigt das „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“, dem auch die Giordano-Bruno-Stiftung angehört, die eindrucksvolle Filmdokumentation „Notausgang“ – „ein Film, den jeder gesehen haben sollte, der sich eine eigene Meinung zur Frage des selbstbestimmten Sterbens bilden möchte“, so gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon. (weiter...)