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Die Giordano-Bruno-Stiftung übernimmt die Meldungen von den jeweiligen Veranstaltern. Bitte überprüfen Sie, ob die Veranstaltung tatsächlich stattfindet (siehe den angegebenen Link unter "Veranstalter" in der Terminanzeige). Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, beim Veranstalter nachzufragen.

 

Foto: Evelin Frerk

29. 05.

Grenzen der Toleranz - Wofür es sich zu streiten lohnt

Vortragsmatinée mit Michael Schmidt-Salomon in Basel

Die offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für «Allah», die anderen für die Rettung des «christlichen Abendlandes». Letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen. Wie sollte eine moderne Gesellschaft auf diese doppelte Bedrohung reagieren? Welche gesellschaftlichen Entwicklungen sollten wir begrüssen, welche mit aller Macht bekämpfen? Klar ist: Wer den Überblick im «Kampf der Kulturen» nicht verlieren möchte, sollte wissen, wofür es sich zu streiten lohnt. (weiter...)

Foto: Evelin Frerk

02. 06.

Karl der Große. Die Korrektur eines Mythos

Vortrag von Rolf Bergmeier in Aachen

Regelmäßig und nicht nur zur Karlspreisverleihung wird Karl der Große euphorisch beschworen. Selbst nüchterne Historiker ergehen sich dann gerne in Lobeshymnen auf den »Vater Europas« und preisen Karl als Vermittler antiker Kultur und Gelehrsamkeit. Dabei hat Karl nicht eine einzige öffentliche Schule gegründet, keine Wissenschaftsdisziplin gefördert, kein einziges Theater eröffnet und nicht eine öffentliche Bibliothek finanziert. (weiter...)

03. 06.

Ein Universum nach Maß? Der Mensch im Kosmos.

Vortrag von Rüdiger Vaas in Heidelberg

Wenn die grundlegenden Naturgesetze und physikalischen Eigenschaften der Welt nur geringfügig anders wären, dann wäre Leben, so wie wir es kennen, unmöglich. Ohne diese „Feinabstimmungen“ gäbe es weder Sterne noch Planeten, und das Universum wäre „wüst und leer“ oder längst wieder in sich zusammengestürzt. (weiter...)

03. 06.

21:45 Uhr (Arte): Stimmen im Kopf

Wissenschaftsdokumentation von Anja Krug-Metzinger

Halluzinationen wie Stimmenhören, Wahnvorstellungen und Denkstörungen sind häufige Symptome der akuten Krankheitsphase der Schizophrenie, einer psychischen Störung, bei der Gedanken und Wahrnehmungen der Betroffenen stark verändert sind. In der Wissenschaftsdokumentation STIMMEN IM KOPF untersucht ARTE das Symptom «Stimmenhören» näher. In neueren psychologischen Lehrbüchern wird das Phänomen mittlerweile unabhängig von der Schizophrenie aufgeführt, da es viel mehr Menschen gibt, die Stimmen hören, als Menschen, die an einer Schizophrenie leiden. (weiter...)

06. 06.

Frieden und Orientierung: Humanistische Beiträge zur offenen Gesellschaft

Dialog der Weltanschauungen in Berlin

Die Herausbildung liberaler pluralistischer Gesellschaften war von Anfang an begleitet von der Frage nach dem "Kitt", der ihre Individuen und Gruppierungen zusammenhält: Bedarf es gemeinsamer Orientierungen und Auffassungen, vielleicht sogar "Werte", um den gesellschaftlichen Frieden zu sichern? Tagung u.a. mit Hans Alma (University of Humanistic Studies Utrecht), Martin Beck (HVD), Carsten Frerk (Leiter der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland) und Michael Schmidt-Salomon (Philosoph, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung). (weiter...)