Newsletter vom 1.8.2026
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Seyran Ateş (Imamin, Juristin und ifw-Beirätin) mit dem freigeklagten Prüfbericht des Bundesrechnungshofes (Foto: E. Frerk)
- Die Debatte zum »Politischen Islam« nimmt Fahrt auf: Deutschland braucht bessere Strategien, um Islamismus und Muslimfeindlichkeit zu bekämpfen
- Lösungen für eine bessere Zukunft: Am 17. und 18. September findet der 10. Internationale C2C-Kongress in Berlin statt
- Hochbegabte sprechen sich für humanistisches Förderwerk aus: Studie belegt starke Präferenz für religionsferne, wissenschaftsorientierte Positionen
- Der Geist in der Maschine: Kortizes-Symposium zur Künstlichen Intelligenz vom 2. bis 4. Oktober in Nürnberg
- Kurz notiert: Konfessionsfreie auf dem Weg zur Mehrheit / »Thinking out of the box« / Große Auszeichnung für gbs-Beirätin Jenny Wagner / Hörenswerte Interviews mit Volker Sommer und Florian Chefai
- Die nächsten Termine
Die Debatte zum »Politischen Islam« nimmt Fahrt auf
Deutschland braucht bessere Strategien, um Islamismus und Muslimfeindlichkeit zu bekämpfen
Nach der Veröffentlichung der Dokumente zum Förderskandal um »Islamic Relief« und dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD hat die Debatte um den »Politischen Islam« stark an Bedeutung gewonnen. Allmählich scheinen auch die etablierten Parteien zu begreifen, wie groß die Bedrohung ist, die aus der Verbindung von legalistischem und gewaltbereitem Islamismus resultiert.
Seyran Ateş, die den Förderskandal um »Islamic Relief« zusammen mit der gbs und dem ifw aufgedeckt hat (siehe Newsletter vom 3.6.), hat dazu erklärt: »Unterstützt man islamistische Wohltätigkeitsorganisationen, so fördert man den militärischen Flügel der Islamisten gleich mit!» Diese Position vertrat Ateş auch auf den beiden Diskussionsveranstaltungen, die der »Arbeitskreis Politischer Islam« (AK Polis) am 19. und 24. Juni in Berlin (mit-)organisierte. Dort zeigte sich, dass viele »Linke« (und protestantische Theologen) noch immer Schwierigkeiten haben, die Grundstrukturen des »Politischen Islam« zu verstehen. Selbst als ein Mann aus dem Publikum darauf bestand, dass sich ein gläubiger Muslim zum deutschen Grundgesetz weder bekennen könne noch müsse, führte dies nicht zu einem Umdenken.
Nach dem Anschlag von Abdul Ballout am 25. Juli war aus allen Parteien zu hören, dass man nun sehr viel energischer gegen den Islamismus vorgehen müsse. Es ist zu hoffen, dass es sich dabei nicht bloß um ein ähnliches Strohfeuer handelt wie 2024 nach der tödlichen Messerattacke von Mannheim. Damals hatte die gbs in einer Pressemitteilung gefragt: »Hat die Politik das Problem des Islamismus wirklich verstanden?« und auf die langjährige Verdrängung dieses immer bedrohlicher werdenden Problems hingewiesen. Immerhin: Im Unterschied zu 2024 gibt es heute mit dem »Arbeitskreis Politischer Islam« (AK Polis) ein Netzwerk von renommierten Expertinnen und Experten, das den Politikerinnen und Politikern beratend zur Seite steht. Die Debatte um den »Politischen Islam« sollte daher nicht ein weiteres Mal im Sande verlaufen.
In der neuen Ausgabe des bruno-Jahresmagazins, die Mitte September erscheinen wird, weist Seyran Ateş darauf hin, wie notwendig es ist, die Strategien legalistischer wie gewaltorientierter Islamisten zu durchkreuzen, indem man deren Verbindungen (siehe »Islamic Relief«) konsequent offenlegt. Dabei zeigt sich Ateş, die wegen ihrer queer-freundlichen Haltung vom »Islamischen Staat« (IS) direkt bedroht wird, davon überzeugt, dass der Kampf gegen den »Politischen Islam« die Muslimfeindlichkeit in Deutschland keineswegs bestärken, sondern vielmehr reduzieren wird. Hierzu müsse man allerdings die kollektivistischen Kampfbegriffe der islamistischen (wie auch der antimuslimischen Akteure) überwinden, die von »den Muslimen« als einer homogenen Masse sprechen. (Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang, dass sowohl Islamisten als auch Rechtsextremisten Musliminnen stets mit Kopftüchern abbilden, obgleich 70 Prozent der in Deutschland lebenden Musliminnen gar kein Kopftuch tragen.)
Aus diesem Grund gelte es heute, so Ateş, die reale »Vielfalt im Islam« zu betonen. Nur dadurch könne man einem »Generalverdacht gegen Muslime« entgegentreten: »Es geht hier nicht um die Frage, ob man für oder gegen Muslime eintritt, sondern um die Frage, wie man den friedliebenden Muslimen in aller Welt effektiv helfen kann. Die islamistischen Organisationen haben unendliches Leid über Musliminnen und Muslime gebracht, damit muss endlich Schluss sein!«
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung auf der gbs-Website...
Lösungen für eine bessere Zukunft
Am 17. und 18. September findet der 10. Internationale C2C-Kongress in Berlin statt
Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept »Cradle to Cradle« schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.
Die Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt die C2C-NGO seit deren Gründung im Jahr 2012, da sie Humanismus und Ökologie in mustergültiger Weise miteinander verbindet. Beim 1. Internationalen C2C-Kongress 2014 in Lüneburg hielt gbs-Vorstand Michael Schmidt-Salomon bereits einen der Eröffnungsvorträge, beim 10. Jubiläum des Kongresses in Berlin wird er abermals als »Keynote-Speaker« auftreten und darlegen, »warum eine bessere Welt möglich und machbar ist«.
Auf den jährlich stattfindenden (nur durch Corona unterbrochenen) Kongressen treffen sich regelmäßig führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um an besseren Lösungen für die Zukunft zu arbeiten. Wie populär C2C hierzulande mittlerweile geworden ist, zeigt u.a. die Tatsache, dass die deutsche Rock-Pop-Punk-Band »Die Ärzte« in Zusammenarbeit mit den »Toten Hosen« gleich mehrere große Open-Air-Konzerte nach dem C2C-Konzept organisierte.
Die Schirmherrschaft des diesjährigen C2C-Kongresses hat Bettina Hagedorn (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium) übernommen, der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies wird darüber berichten, welche Fortschritte sein Bundesland auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft macht. Der Spaß soll bei all dem nicht zu kurz kommen. So wird der bekannte Arzt, Kabarettist und Autor Eckart von Hirschhausen dafür sorgen, dass die Arbeit an zukunftsfähigen Produkten und Konzepten nicht allzu bierernst ausfallen wird. Im Zentrum des Kongresses werden jedoch konkrete Lösungen für konkrete Probleme stehen, etwa auf dem Gebiet der Elektronik, der Robotik oder der Energiewirtschaft.
Alles im allen wird der 10. Internationale C2C-Kongress – wie schon seine Vorgänger – zeigen, dass es viel zu früh ist, den Glauben an die Menschheit aufzugeben. Wer angesichts der multiplen Krisen der Gegenwart meint, dass es keine bessere Zukunft geben kann, sollte erwägen, an diesem Kongress teilzunehmen, um sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Denn es gibt durchaus »Hoffnung jenseits der Illusionen«, wie es Michael Schmidt-Salomon 2014 in seinem Buch »Hoffnung Mensch« formulierte.
Alle Infos zum 10. Internationalen C2C-Kongress, den die gbs auch im Rahmen ihres diesjährigen Schwerpunktthemas »Go Future!« unterstützt, findet man auf dieser Website...
Hochbegabte sprechen sich für humanistisches Förderwerk aus
Studie belegt starke Präferenz für religionsferne, wissenschaftsorientierte Positionen
Im Unterschied zu den religiösen Förderwerken wird das humanistische »Bertha von Suttner-Studienwerk« (BvS) bislang nicht staatlich gefördert, weil es hierfür angeblich »keinen Bedarf« gebe. Dies sehen die eigentlichen Adressaten solcher Studienwerke, nämlich hochbegabte Menschen, offenbar anders, wie eine Studie zeigt, deren Ergebnisse vorab von der »Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland« (fowid) veröffentlicht wurden.
Die von der Giordano-Bruno-Stiftung in Kooperation mit »Mensa in Deutschland« durchgeführte Studie belegt, dass sich Hochbegabte mit großer Mehrheit für ein humanistisch-naturalistisches Begabtenförderwerk aussprechen. So votieren 78 Prozent der 292 befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der »Mensa-Weltanschauungsstudie« für die Einrichtung eines Begabtenförderwerks, »das Personen mit humanistischem und naturalistischem Weltbild unterstützt«. Nur 8 Prozent der Befragten lehnen dies ab, 14 Prozent zeigen sich bei dieser Frage unentschieden.
Noch höher ist die Prozentzahl derer, die für die Gleichbehandlung eines solchen humanistisch-naturalistischen Studienwerks mit den bestehenden religiösen Förderwerken eintreten: 83 Prozent der Befragten stimmen für die Gleichbehandlung mit den religiösen Anbietern, nur 6 Prozent dagegen, 11 Prozent sind unentschlossen.
Wie der empirische Sozialwissenschaftler Tobias Wolfram in seinen beiden fowid-Artikeln zu den Studienergebnissen betont (ein ausführlicherer wissenschaftlicher Fachaufsatz wird später folgen), ist die Stichprobe der »Mensa-Weltanschauungsstudie« nicht repräsentativ für die Bevölkerung insgesamt, jedoch aufschlussreich für die Frage der Begabtenförderung, da sie sich auf Hochbegabte konzentriert. Voraussetzung für eine Mensa-Mitgliedschaft ist ein Mindest-IQ von 130, was als klassisches Kriterium für »Hochbegabung« gilt.
Kennzeichnend für Hochbegabte ist eine starke Wissenschaftsorientierung: So beziehen sich 92,8 Prozent der Befragten positiv auf die Evolutionstheorie und lehnen mit 88,6 Prozent die biblische Schöpfungslehre ab. 79,3 Prozent befürworten, die zentralen Probleme der Menschheit mit wissenschaftlichen Anstrengungen anzugehen, religiös-spirituelle Lösungswege hingegen werden von 80 Prozent der Befragten verworfen. Bemerkenswert ist, dass die Wissenschaftsorientierung in der Mensa-Gruppe mit einer klaren humanistischen Ausrichtung einhergeht: 95,5 Prozent der Befragten vertreten humanistische Werte im Sinne der UN-Menschenrechtserklärung.
Mit Blick auf die Tatsache, dass der deutsche Staat zehn Begabtenförderwerke unterstützt, die entweder religiös oder parteipolitisch verankert sind, verweist gbs-Vorstand Michael Schmidt-Salomon auf ein besonders bemerkenswertes Ergebnis der »Mensa-Weltanschauungsstudie«: »Nur 20 Prozent der Befragten identifizieren sich mit einer Religion, nur 33,8 Prozent mit irgendeiner Partei! Dies ist ein klares Zeichen für die aktuelle Fehlausrichtung der staatlichen Begabtenförderung. Denn diese orientiert sich nicht an den Bedürfnissen begabter Menschen, sondern an den Lobbyinteressen religiöser oder politischer Verbände. Ginge es nach dem Willen der Hochbegabten, wäre das humanistische Bertha von Suttner-Studienwerk längst schon als förderungswürdig anerkannt. Ich bin gespannt, wie lange die zuständigen staatlichen Stellen die empirischen Fakten noch ignorieren werden.«
Lesen Sie hier die vollständige gbs-Pressemitteilung...
Der Geist in der Maschine
Kortizes-Symposium zur Künstlichen Intelligenz vom 2. bis 4. Oktober in Nürnberg
Die Leistungen der KI haben zu großen Durchbrüchen geführt. Viele Bereiche werden durch ihren Einsatz revolutioniert – von der Arbeitswelt über das Gesundheitswesen bis hin zu unserem persönlichen Alltag. Doch ein tieferes Verständnis wächst erst langsam: Wie funktionieren Neuronale Netze und Maschinelles Lernen? Worin ist die KI besser als der Mensch – und wo macht sie haarsträubende Fehler? Wie beeinflusst die KI unser Menschenbild? Und worauf sollten wir bei ihrer klugen Nutzung achten?
Im Rahmen des Kortizes-Symposiums, das in Zusammenarbeit mit der Giordano-Bruno-Stiftung und der Zeitschrift »Gehirn & Geist« im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg stattfindet, befassen sich namhafte Expertinnen und Experten aus Neurowissenschaft, Psychologie und Philosophie mit dem Verhältnis von natürlicher und künstlicher Intelligenz. Wie gehen wir mit den unterschiedliche Stärken und Schwächen von KI-Systemen und menschlichen Gehirnen um und vorallem: Wie können wir KI nutzen, ohne dem Mensch zu schaden?
In seinem Eröffnungsvortrag spricht Prof. Dr. Manfred Spitzer (Mediziner und Neurobiologe) über »10 Jahre KI« und wagt einen alamierenden Ausblick, was uns die nächsten 10 Jahre bringen werden.
Mit Prof. Dr. Eric Hilgendorf, Leiter der Forschungsstelle KI- und RobotRecht an der Universität Würzburg, ist auch wieder ein Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung als Vortragsgast dabei. Der Jurist und Rechtsphilosoph widmet sich der wichtigen Frage »Wer haftet, wenn KI mich schädigt?« Zu den weiteren Referentinnen und Referenten des Symposiums gehören: Prof. Dr. Elisabeth André, Prof. Dr. Dr. Claus Beisbart, Prof. Dr. Daniel Cremers, Prof. Dr. Verena Hafner, PD Dr. Patrick Krauß, Prof. Dr. Holger Lyre, Prof. Dr. Christoph von der Malsburg, Prof. Dr. Ute Schmid, Prof. Dr. Gyburg Uhlmann und Prof. Dr. Katharina Anna Zweig.
Weitere Informationen zum Kongress, der vom 2. bis 4. Oktober 2026 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg stattfindet, gibt es auf der Kortizes-Website...
Kurz notiert
Konfessionsfreie auf dem Weg zur Mehrheit: Ende 2025 waren 48 Prozent der Bevölkerung in Deutschland konfessionsfrei, 23 Prozent römische Katholiken, 21 Prozent EKD-Evangelische, vier Prozent konfessionsgebundene Muslime, während sich weitere vier Prozent auf sonstige Religionsgemeinschaften verteilten (andere christliche Konfessionen, Hinduisten, Buddhisten usw.). Dies sind die Ergebnisse der neuen »fowid-Torte«, die fowid-Leiter Carsten Frerk Anfang Juli auf der Website der »Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland« veröffentlicht hat. Seine Auswertung würzt er dabei mit einer interessanten Prognose: Da der Bevölkerungsanteil der Konfessionsfreien jährlich um etwa einen Prozentpunkt steigt, ist damit zu rechnen, dass sie bereits Ende 2027, spätestens 2028, die Mehrheit in Deutschland stellen werden.
»Thinking out of the box«: Zweimal im Jahr lädt das Bertha von Suttner-Studienwerk (BvS) seine aktuellen und ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren ein. Die Veranstaltung im Spätherbst finden unter der Regie des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) in Berlin statt, die Treffen im Frühsommer im »Haus Weitblick«, dem Sitz der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) in Oberwesel. Das diesjährige Sommertreffen am Stiftungssitz belegte erneut die große thematische Vielfalt und die Lebendigkeit des Bertha von Suttner-Studienwerks. Zwischen Philosophie, Naturwissenschaften, Psychologie und Politik entstand ein Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und auch kontroverse Fragen zugleich sachlich und respektvoll diskutiert werden konnten.
Große Auszeichnung für gbs-Beirätin Jenny Wagner: Die Physikerin und Kosmologin Jenny Wagner konnte sich unlängst gegen rund 12.000 Mitbewerber*innen durchsetzen und eine der begehrten »O’Shaughnessy Ventures Fellowships« erhalten. Seit drei Jahren fördert »O’Shaughnessy Ventures« die nächste Generation von Erbauern, Wissenschaftlern und kreativen Köpfen, deren Ideen die Welt und unsere Vorstellungen radikal verändern könnten. Das Projekt von Jenny Wagner ist dabei das erste Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Astrophysik, das von O’Shaughnessy unterstützt wird. Und tatsächlich hätte ihr Projekt, sollten Jenny Wagners Vermutungen zutreffend sein, weitreichende Konsequenzen für das kosmologische Standardmodell, da es viele Annahmen über die sogenannte »dunkle Materie« überflüssig machen würde. Die gbs gratuliert ihrer Beirätin zu dem Erfolg und drückt die Daumen, dass sie ihr Forschungsprojekt erfolgreich abschließen kann. In diesem Fall wäre die »O’Shaughnessy Ventures Fellowship« sicherlich nicht die letzte bedeutende Auszeichnung, die Jenny Wagner als Wissenschaftlerin zuteil wird.
Hörenswerte Interviews mit Volker Sommer und Florian Chefai: Der Deutschlandfunk hat am 7. Juli ein rund 40-minütiges Gespräch mit gbs-Beirat Volker Sommer ausgestrahlt. Darin berichtet er nicht nur von seiner Jahrzehnte langen Forschungstätigkeit als Primatologe und Anthropologe (u.a. in Indien, Thailand und Nigeria), sondern auch darüber, was ihn dazu gebracht hat, die oftmals verblüffenden Gemeinsamkeiten von Menschen und nicht-menschlichen Tieren wissenschaftlich zu untersuchen. Hörenswert ist auch das Gespräch, das Susanne Bell mit Florian Chefai im Podcast »Sinnerfüllt« geführt hat. Der Leiter des »Hans-Albert-Instituts« erklärt in dem Interview, warum er schon in jungen Jahren zur gbs gestoßen ist und weshalb es gerade in der heutigen Zeit wichtig ist, die Prinzipien der kritischen Rationalität hochzuhalten.
Die nächsten Termine
Die Termine der nächsten Wochen gibt es, wie immer, im gbs-Terminkalender.
Mit freundlichen Grüßen
Das gbs-Newsletter-Team
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