Schriftenreihe der Giordano-Bruno-Stiftung

Band 1
Titel: Auf dem Weg zur Einheit des Wissens - Die Evolution der Evolutionstheorie und die Gefahren von Biologismus und Kulturismus
Autor: Michael Schmidt-Salomon
44 Seiten, geheftet, Euro 5.-, Alibri Verlag 2007
"Unter der Perspektive des 'vernetzten Wissen' wird deutlich, dass Biologismus und Kulturismus einander verstärkende Wahrnehmungsverzerrungen sind. Beide leiden unter dem gleichen Defizit, nämlich einer weitgehenden Ignoranz gegenüber der unaufhebbaren Verwobenheit von Natur und Kultur."
Schmidt-Salomon skizziert in seinem Essay die Geschichte der Evolutionstheorie vom frühen Lamarckismus hin zur modernen Soziobiologie und zeigt auf, dass diese Entwicklung prinzipiell den Weg zu einer „Einheit des Wissens“ geebnet hat. Allerdings: Damit der angestrebte „transdisziplinäre Brückenbau“ gelingen kann, müssen „biologistische und kulturistische Sackgassen“ gemieden werden. Wichtig ist dabei vor allem die Überwindung „naturalistischer“ sowie „kulturistischer Fehlschlüsse“, deren verheerende theoretische wie praktische Konsequenzen (Sozialdarwinismus, Rassismus, „DNA-Fundamentalismus“, Kollektivismus, Dogmatismus etc.) nicht unterschätzt werden sollten.
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Band 2
Titel: Vom Virus des Glaubens - Deschner-Preis 2007
Autoren: Richard Dawkins, Karlheinz Deschner, Michael Schmidt-Salomon und Franz M. Wuketits
Alibri, 2008, 42 Seiten, Fotos, geheftet, Euro 5.-
Im Oktober 2007 verlieh die Giordano Bruno Stiftung den Deschner-Preis für „herausragende Leistungen im Dienste von Humanismus und Aufklärung“ an den Evolutionsbiologen Richard Dawkins, der die Auszeichung auf einem Festakt in der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt entgegennahm. Die dort zu hörenden Redebeiträge sind in dieser Broschüre wiedergegeben.
Sowohl Michael Schmidt-Salomon, der als Sprecher der Giordano Bruno Stiftung die Preisbegründung vortrug, als auch Franz Wuketits, der die Laudatio hielt, betonen, daß sich in Dawkins’ Wirken die Verbindung von Humanismus und Naturalismus zeige. Karlheinz Deschner, der dem Preis den Namen gab, stellt einige Überlegungen vor, die er gerne bei der Auswahl künftiger Preisträger berücksichtigt sähe. Und Dawkins selbst knüpft in seiner Dankesrede an die von ihm in einem anderen Zusammenhang eingeführte Metapher der Meme an und versucht mit diesem Instrumetarium zu erläutern, wie es dazu kommen kann, dass Menschen, die in der Moderne aufgewachsen sind, sich in U-Bahn-Zügen in die Luft sprengen.
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Band 3
Titel: Happy Birthday, Charly! - Darwin-Jahr 2009
Autoren: Charles Darwin, Thomas Junker, Ulrich Kutschera, Sabine Paul, Michael Schmidt-Salomon und Franz M. Wuketits
Alibri, 2009, 60 Seiten, Fotos, geheftet, Euro 5.-
Im Februar 2009 fand in der deutschen Nationalbibliothek Frankfurt ein großer Festakt anläßlich des 200. Geburtstages von Charles Darwin statt. Der dritte Band der Schriftenreihe der Giordano Bruno Stiftung gibt die Reden von Franz Wuketits, Thomas Junker, Sabine Paul und Ulrich Kutschera wieder und enthält auch Darwins „Dankesrede“, die Michael Schmidt-Salomon auf der Grundlage von Darwins Autobiographie sowie von Briefen verfaßt hat. So kurz das Heftchen ist, so klar ist die Kernaussage der Texte: die weltanschauliche Komponente des Darwinismus muß stärker in den Blick genommen werden. Da sie in Deutschland nach wie vor übersehen oder sogar in Abrede gestellt wird, bleibt hier ein Stück Aufklärung zu leisten.
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Band 4
Titel: Grundrechte für Menschenaffen - Ethik-Preis 2011
Autoren: Paola Cavalieri, Colin Goldner; Peter Singer, Michael Schmidt-Salomon und Volker Sommer
Alibri, 2011, 69 Seiten, Fotos, geheftet, Euro 5.-
"Wenn sich die Menschheit trotz aller Widerstände ethisch weiterentwickeln sollte, wird man dem Speziesismus unserer Tage mit der gleichen Fassungslosigkeit begegnen, mit der wir heute auf den Rassismus und Nationalismus vergangener Epochen zurückblicken."
Band 4 der gbs-Schriftenreihe enthält die Reden, die 2011 auf dem Festakt anlässlich der Verleihung des "Ethik-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung" in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt gehalten wurden. Ausgezeichnet wurden mit der italienischen Philosophin Paola Cavalieri und dem australischen Philosophen Peter Singer die beiden Initiatoren des "Great Ape Project". Im Anhang ist die Debatte dokumentiert, die sich an der Person Peter Singers und seinen Thesen zum Lebensinteresse entzündete.
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