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Die Giordano-Bruno-Stiftung übernimmt die Meldungen von den jeweiligen Veranstaltern. Bitte überprüfen Sie, ob die Veranstaltung tatsächlich stattfindet (siehe den angegebenen Link unter "Veranstalter" in der Terminanzeige). Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, beim Veranstalter nachzufragen.

https://aufklaerungsdienst.de

14. 03.

Ideologiekritik & Film 4: Des Teufels Bad

Spielfilm von Veronika Franz & Severin Fiala im Metropol Kino Düsseldorf

Oberösterreich im Jahr 1750: Die junge Agnes heiratet Wolf, einen Mann aus einem anderen Dorf. Frömmigkeit, tiefer Glaube und Aberglaube, vor allem aber harte Arbeit und große Armut bestimmen das Leben. Mit seiner Frau Agnes weiß der homosexuelle Wolf jedoch nichts anzufangen. So erfüllt sich weder Agnes‘ inniger Kinderwunsch, noch wird sie in den Augen der Schwiegermutter ein brauchbarer Teil der neuen Gemeinschaft. Sie gerät in »Teufels Bad« – ein damaliges Synonym für Melancholie und Depression. Bleibt eine Gewalttat der einzige Ausweg? (weiter...)

Pressebild_Ruth-Beckervordersandforth_c_Georg-Poehlein

15. 03.

Humanistischer Salon: Das flexible Gehirn — Astro­zyten und ihre Rolle bei der neuro­nalen Plasti­zität

Vortrag von Prof. Dr. Ruth Beckervordersandforth in der Villa Leon in Nürnberg

Gehirnplastizität ist die Möglichkeit des Gehirns, auf neue Eindrücke und Erlebnisse aus der Umwelt zu reagieren. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Plastizität vorwiegend von Neuronen gesteuert wird, jedoch deuten neueste Daten auf eine aktive Beteiligung von Astrozyten hin. Die aktuelle Forschung liefert überzeugende Beweise dafür, dass Astrozyten an den meisten bekannten Gehirnerkrankungen beteiligt sind, darunter Neuroentwicklungs-, neuropsychiatrische, neurodegenerative sowie immunologische Erkrankungen. Ziel der Forschung ist es, die Rolle der Astrozyten in der Plastizität im erwachsenen Gehirn zu verstehen. (weiter...)

kunstakademie-heimbach.de

15. 03.

Unbequem: Jacques Tillys Werke »frech – pointiert – humorvoll«

Ausstellungseröffnung mit dem Künstler in der internationalen Kunstakademie Heimbach

Kritik gehört zur Demokratie dazu und Satire ist eine besonders eingängige und wirkmächtige Form von Kritik. Sie entlarvt auf leicht verständliche Art die inszenierte Stärke der Diktatoren, daher wird sie in undemokratischen Diktaturen verfolgt und verboten. Diese Erfahrung musste auch der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly machen. Erst kürzlich hat die russische Justiz ein Strafverfahren gegen den Künstler wegen seiner Putin-kritischen Mottowagen eingeleitet, das aktuell in Moskau verhandelt wird. Doch Jacques Tilly lässt sich nicht einschüchtern und bleibt unbequem, wie seine ausgestellten Werke in der Kunstakademie Heimbach zeigen. (weiter...)

Alibri Verlag

18. 03.

Gnadenlos Deutsch

Lesung und Diskussion mit Autor Helmut Ortner in Moers

Helmut Ortner beschreibt, wie die Mehrheit der Deutschen den Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis folgten, angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung – bis zum Untergang. In einer Zeit, in der rechte Populisten und die AfD die Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen die »Entsorgung« der NS-Zeit. Seine Essays und Reportagen verstehen sich als Plädoyer gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Es geht um die Gegenwart der Vergangenheit, denn die nationalsozialistische Vergangenheit verjährt nicht. (weiter...)

Alibri Verlag

19. 03.

Gnadenlos Deutsch

Lesung und Diskussion mit Autor Helmut Ortner in Moers

Helmut Ortner beschreibt, wie die Mehrheit der Deutschen den Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis folgten, angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung – bis zum Untergang. In einer Zeit, in der rechte Populisten und die AfD die Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen die »Entsorgung« der NS-Zeit. Seine Essays und Reportagen verstehen sich als Plädoyer gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Es geht um die Gegenwart der Vergangenheit, denn die nationalsozialistische Vergangenheit verjährt nicht. (weiter...)